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Sachverständige in Europa

February 23, 2013

Was noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war, ist zwischenzeitlich täglich erlebte Wirklichkeit. Die Europäische Union bestimmt in weiten Bereichen die nationalen Gesetze, Richtlinien und zahlreichen Regelungen. Die EU greift in unsere tägliche Arbeit und unser Leben ein. Ob es nun um die Antidiskriminierungs- oder die Dienstleistungsrichtlinie geht, es gibt vieles, was direkt oder indirekt von den EU-Vorgaben betroffen wird.

 

 

Auch wir Sachverständige werden uns in Zukunft verstärkt mit europäischen Regelungen auseinandersetzen müssen. Dabei geht es nicht allein um diejenigen, die grenzüberschreitend oder für ausländische Auftraggeber tätig werden, sondern auch um diejenigen Sachverständigen, die innerhalb Österreichs und für heimische Auftraggeber  Gutachten erstellen. Sie werden sich auf Neues einzustellen haben. Ob es um Vergütungs- oder Haftungsfragen geht oder andere Dinge, die Richtung ist klar: Europäische Vorgaben werden nationales Recht und auch nationale Gepflogenheiten mit der Zeit ablösen. Was dabei für die Sachverständigen in Österreich herauskommt, „Zukunft oder Chaos“, hängt davon ab, ob man sich für diese Neuerungen wappnet oder nicht. Es ist entscheidend, dass sie alle ihre Interessen und Positionen in Europa vertreten und auch sichern werden. Die Dachverbände begleiten diesen europäischen Anpassungsprozess seit langem und sind bemüht, bewährte deutsche Methoden und Strukturen in die neuen, von der EU beeinflussten Gesetze zu „retten“.

 

Damit der hohe Qualitätsstandard der Sachverständigen auch zukünftig fortgeschrieben wird, bedarf es vieler Überzeugungsarbeit. Jetzt müssen die Weichen gestellt werden, damit das Berufsbild des Sachverständigen ebenso wie der Begriff des Sachverständigenbeweises in unserem Verständnis auf europäischer Ebene gesetzlich verankert wird. Daher begleiten wir die Schaffung eines europäischen Zivilprozessrechtes und bringen hier unser Wissen und auch unsere Forderungen ein. Nicht nur die Bundesregierung und das Parlament haben sich viel für die Zeit ihrer Ratspräsidentschaft vorgenommen, auch wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um diese Zeit zu nutzen. Andererseits muss es auch gelingen, die Regulierungswut der EU-Bürokratie endlich zu bremsen. Wir Sachverständigen können auf diesem Spielfeld nur dann Erfolge haben, wenn wir geschlossen für unsere Interessen einstehen. 

Dachverbände:
Es haben sich bereits mehrere Dachverbände für öffentlich bestellte Sachverständige gegründe, wie z.B. der Europäische Sachverständigen Verband e.G. (EUSAV) mit Sitz in Hamburg. Er ist ein Interessenverband von Sachverständigen, Fachgutachtern und Experten und seit seiner Gründung Mitglied im Genossenschaftsverband (GVN). Der EUSAV vertritt als Organisation Sachverständige und Gutachter im gesamten Europa.
Die Förderung der Qualifikation von Sachverständigen steht im EUSAV an erster Stelle. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung unserer Sachverständigen und Fachexperten, die ihre Qualifikation unserem Verband nachgewiesen haben. Voraussetzung für eine Verbandsmitgliedschaft sind eine besondere Sachkunde sowie ein hohes Know-How in dem jeweiligen Sachgebiet.

Parallel gibt es auch die „Vereinigung zertifizierter Sachverständiger in der Europäischen Union EWIV“, weitere sind in Gründung.

 

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